Projekt
Dauer: 6 Monate
Rolle im Projekt: Operations-/SCM-Verantwortlicher mit Verantwortung für Materialverfügbarkeit und Produktionsversorgung
Einsatzbereich, geografisch: international / global – Deutschland/Ungarn/Moldawien/China
Unternehmen
Typ: Automobilzulieferindustrie
Umsatz: 45 Mio. EUR
Mitarbeiterzahl: 750 weltweit
Beschreibung
Ein internationaler Automobilzulieferer befand sich in einer angespannten operativen Situation. Die Versorgung der Produktion war nicht ausreichend stabil, kritische Materialien fehlten, Liefertermine waren gefährdet und die operativen Schnittstellen zwischen Planung, Disposition, Logistik, Produktion, Einkauf und Lieferantenmanagement arbeiteten nicht durchgängig synchron.
Ziel des Mandats war die Stabilisierung der gesamten operativen Wertschöpfung mit direkter Wirkung auf Kundenbelieferung, Produktionsversorgung, Lieferperformance und wirtschaftliche Stabilität. Der Schwerpunkt lag auf Operations: klare Prioritäten, transparente Engpasssteuerung, belastbare Planungs- und Eskalationsroutinen, bessere Produktionsversorgung, Bestandssteuerung und messbare Verbesserung der Lieferfähigkeit.
Einkauf und Lieferantenmanagement waren wichtige Hebel, standen aber nicht im Vordergrund. Im Zentrum stand die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens: von der Bedarfs- und Produktionsplanung über Materialverfügbarkeit, Pull-Prinzip, interne Logistik und Lieferantensteuerung bis zur termingerechten Versorgung der Produktion und Belieferung der Kunden.
Maßnahmen
- Analyse der operativen Engpässe entlang der Wertschöpfungskette: Planung, Disposition, Materialversorgung, Logistik, Produktion und Lieferantenbasis
- Aufbau einer transparenten Engpasssteuerung für kritische Materialien, gefährdete Produktionsaufträge und kundenseitige Liefertermine
- Stabilisierung der Materialverfügbarkeit zur Sicherstellung der Produktionsversorgung
- Einführung des Pull-Prinzips zur bedarfsorientierten Steuerung von Materialfluss, Nachschub und Produktionsversorgung
- Verbesserung der Abstimmung zwischen Produktionsplanung, Disposition, Logistik, Einkauf, Lieferantenmanagement und Produktion
- Priorisierung kritischer Teile, Lieferanten und Produktionsbedarfe nach operativer Auswirkung auf Produktion, Kundenbelieferung und Ergebnis
- Einführung bzw. Weiterentwicklung von Operations-KPIs zur Steuerung von Materialverfügbarkeit, Rückständen, Lieferperformance, Beständen und Produktionsrisiken
- Aufbau regelmäßiger Shopfloor-/Operations-Routinen zur Steuerung von Engpässen, Maßnahmen und Eskalationen
- Strukturierte Nachverfolgung von Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten, Terminen und Eskalationswegen
- Optimierung der Bestände mit Fokus auf Versorgungssicherheit, Produktionsstabilität und Cash-Wirkung
- Führung, Motivation und Ausrichtung der beteiligten Teams auf gemeinsame Operations-Ziele: Produktionsversorgung, Lieferfähigkeit, Kundenbelieferung und wirtschaftliche Stabilität
Team
Führung und Koordination cross-funktionaler Teams aus Operations, Produktionsplanung, Disposition, Logistik, Material Management, Einkauf, Lieferantenmanagement und Produktion.
Der Fokus lag auf der operativen Synchronisierung der Organisation: weg von funktionalen Einzelinteressen, hin zu einer gemeinsamen Steuerung von Materialverfügbarkeit, Produktionsversorgung, Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit.
Reporting
Regelmäßiges Reporting an die Geschäftsführung / Operations-Leitung.
Schwerpunkte des Reportings waren Produktionsversorgung, Materialverfügbarkeit, kritische Engpässe, Lieferfähigkeit, Rückstände, Bestandsentwicklung, Eskalationen, Maßnahmenfortschritt, Kundenrisiken und operative Ergebniswirkung.
Schnittstellen
- Produktion
- Vertrieb
- Qualitätswesen
- Finance & Controlling
- Entwicklung / Engineering
- Human Resources
- IT
- Lieferanten
Erfolg
- Stabilisierung der Produktionsversorgung durch verbesserte Materialverfügbarkeit
- Höhere Transparenz über Engpässe, Produktionsrisiken und kritische Liefertermine
- Einführung des Pull-Prinzips zur bedarfsorientierten Steuerung von Materialfluss und Produktionsversorgung
- Verbesserte operative Steuerung zwischen Planung, Disposition, Logistik, Einkauf, Lieferantenmanagement und Produktion
- Einführung klarer Operations-Routinen und Eskalationsmechanismen
- Bessere Priorisierung kritischer Materialien, Lieferanten und Produktionsbedarfe
- Reduzierung von operativem Firefighting durch strukturierte Maßnahmensteuerung
- Verbesserung der Lieferfähigkeit gegenüber Kunden
- Stärkung der cross-funktionalen Zusammenarbeit entlang der operativen Wertschöpfungskette
- Nachhaltige Ausrichtung der Organisation auf Produktionsversorgung, Kundenbelieferung und operative Stabilität
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